Apple ist stolz auf die Fähigkeiten der eingebauten iPhone-Kamera, laut eigenen Angaben ist die iPhone-Kamera der beliebteste Fotoapparat der Welt. Grund genug, um jedes Jahr einen Fotowettbewerb auszurufen, die „Shot on iPhone“ Challenge. Hier sind vor allen Dingen die Amateure unter den Fotografen aufgerufen, ihre Beiträge einzureichen.

Apple nutzt die Bilder dann in seinen zahlreichen Werbekampagnen. Bislang gab es für die Gewinner der Challenge außer ein paar warmen Worte und etwas Aufmerksamkeit keinerlei Preisgeld oder auch nur einen kleinen Rabatt auf das nächste iPhone. Hier blieb Apple hart. Der Konzern glaubte auf diese Art und Weise dafür sorgen zu können, dass der Wettbewerb nicht von professionellen Fotografen bestimmt wird. Es sollte ein Amateur-Wettbewerb bleiben, an dem die ganz normalen iPhone-Nutzer teilnehmen.

Erfolgreicher Widerstand

Gegen diese Praxis regte sich nun vermehrt Widerstand. An der Idee als solches, einen Wettbewerb ohne finanzielle Reize auszutragen, ist sicherlich nichts Verwerfliches. Woran sich der Widerstand regte, war die Tatsache, dass Apple seinerseits die Bilder kommerziell nutzte. Sie wurden für die Werbung gebraucht, um der Welt zu zeigen, was man für tolle Bilder mit einem iPhone machen kann. Ziel des Wettebwerbs ist, den Verkauf des iPhones anzukurbeln.

Die Kritik an diesem Verfahren wurde nun ernst genommen und ab diesem Jahr bekommen die Gewinner der „Shot on iPhone“ Challenge eine Vergütung, wenn ihre Bilder für Werbezwecke gebraucht werden. Sie wird sich in einem angemessenen Rahmen bewegen, der einerseits die Einwände der Kritiker berücksichtigt und andererseits auch sicherstellen soll, dass auch weiterhin nur Amateure am Wettbewerb teilnehmen werden. Es ist eine Art Stillschweigen über die tatsächliche Vergütung vereinbart worden. Eine Technik, mit der sich der Konzern schließlich bestens auskennt: Dinge im Unklaren lassen.

Bilder die Lust auf mehr machen

Trotz allem bleibt festzuhalten, dass die eingereichten Fotos zum Teil absolute Weltklasse sind. Phänomenale Aufnahmen sind hier zu bestaunen; dass diese mit einer Handykamera erstellt worden sein sollen, lässt sich manchmal nur schwer glauben. Doch es ist tatsächlich so.

Was ebenso erstaunt ist der Umstand, dass nicht automatisch die Fotos vom neuesten iPhone-Modell die besten Bilder machen. Oft genug stammen diese auch von älteren Modellen. Und darum ist es gar nicht nötig, sich ständig das neueste iPhone zuzulegen, oft reicht es, auch bei Händlern wie https://mresell.de/, sich für ein generalüberholtes Vorgängermodell zu entscheiden.

Hier lässt sich extrem viel Geld sparen: Das neueste Gerät kostet heute ungefähr 1.400 Euro, während sehr gute generalüberholte Modelle schon für 300 Euro zu haben sind.

Hier darf jeder einmal für sich überlegen, wieviel ihm sein neues Gerät wert ist. Um die Challenge zu gewinnen braucht es jedenfalls nicht automatisch das allerbeste Modell. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbes werden bald von einer Jury gekürt werden, und wir dürfen uns wieder über spektakuläre Beiträge freuen. Die ersten Veröffentlichungen verheißen viel Gutes.

So macht Werbung Spaß

Ein weiterer Pluspunkt: Durch diesen Wettbewerb wird die Werbung wieder ein Stück weit ansehnlicher. Keine langweiligen Motive von grinsenden Models mit einem langweiligen Haushaltsgegenstand. Bei Apple sind wieder spannende und aufregende Fotos zu erwarten. Das lässt beim Betrachten zum Beispiel die Wartezeit am Bahnhof auf angenehme Weise vergehen.