Vaunt heißt die neue Datenbrille von Intel, die mit einem Netzhaut-Projektor ausgerüstet ist und so Informationen direkt ins menschliche Auge projizieren kann. Dies unterscheidet die Brille von Googles „Glass“ Model, bei dem die Informationen auf das Brillenglas projiziert wurden. Die Smartbrille Vaunt hat ein schickes und unauffälliges Gestell, welches inklusive Akku ca. 50 Gramm wiegen wird. Alle technischen Komponenten sind dabei im Brillengestell integriert. Gesteuert wird die Neuentwicklung aus dem Hause Intel durch leichte Kopfbewegungen, die sensorisch erfasst werden. Informationen wird die Datenbrille dabei von einem Smartphone mit iOS oder Android Betriebssystem erhalten, das als Datenquelle fungiert. Die entsprechende App wird Intel bald veröffentlichen.

Vaunt bald für Entwickler verfügbar
Denkbare Anwendungsmöglichkeiten für die Smartbrille gibt es viele. Welche davon wirklich realisierbar sind, können Entwickler bald herausfinden, da die Vaunt-Brille bald an Entwickler vergeben werden wird. Spezialisierte Anwendungen im Sicherheitsbereich kommen für die Entwicklung ebenso in Frage, wie Soziale Medien und Computerspiele. Im Moment sind allerdings lediglich Prototypen verfügbar. Somit wird die Frage spannend, ob die Vaunt Datenbrille das Zeug hat, sich im Massenmarkt durchzusetzen, ob sie ein Spielzeug für wenige Anwendungen und Technikfreaks bleibt, oder ob ihr nach einiger Zeit dasselbe traurige Schicksal blüht, wie den „Google Glasses“.